Ernährungsbiologie

Auch bei den Degus ist das Wissen um die ernährungsphysiolo-
gischen Bedürfnisse wichtig. Ebenso wie die Umsetzung in gesunde und artgerechte Ernährung.

Zähne
Es befinden sich im Ober- und Unterkiefer je zwei Schneidezähne, die ebenso wie die Backenzähne ein Leben lang wachsen. Grobe Faserstruktur in der Nah-
rung ist somit zwingend für die Zahngesundheit.

Magen
Der Magen ist ein sogenannter Stopfmagen. Er ist nur mäßig bemuskelt und befördert den Nahrungsbrei nicht selbständig in die nachfolgenden Darmabschnitte. Das übernimmt sozusagen die weiter nachrückenden Futterrationen. Das artgerechte Futter muss auf den reinen Erhaltungsbedarf von Degus optimal abgestimmt sein, um dieses zu gewährleisten.

Blinddarm
Der Blinddarm ist die sogenannte Gärkammer. Hierhin gelangen die feinen Rohfaserpartikel, die durch die spe-
ziellen Bakterien in Proteine, Vitamine des B-Komplexes und Vitamin K umgewandelt werden. Aus dem Blinddarm heraus entsteht der Blinddarmkot, der von den Degus erneut aufgenom-
men wird.

ohne Obst
Vorbeugung gegen Diabetes